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Es ist nicht das erste Mal, dass das Projekt CURA Studenten der Creighton University School of Medicine zu Maison Chance schickt, um erste medizinische Fähigkeiten anzuwenden und Partnerschaften über Sozialdienste und kulturellen Austausch zu stärken. Diesen Juli begrüßte unsere Organisation mit Freuden Ali, Allison, Matt und Tolison, die ihre Sommerferien damit verbrachten, Freiwilligendienste in Krankenhäusern in ganz Vietnam zu leisten, um so mehr über das vietnamesische Gesundheitssystem zu erfahren. Die letzte Woche ihrer Mission kamen sie in unser Zentrum nach Ho-Chi-Minh Stadt, um Sehtests mit Kindern und Erwachsenen durchzuführen.

Obwohl sie nur eine kurze in Village Chance blieben, haben sich die vier angehenden Mediziner mit einer Bandbreite von Aktivitäten beschäftigt. Ali beschrieb ihren Alltag folgendermaßen: “In the morning, we’ve been doing swimming lessons with kindergarteners. We did a lot of vision screening with the residents and their children, spend time in the classroom – each day we visited one of the grades, engaged in activities, made paper planes, played games, danced, did things which are more fun.”

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Für die Begünstigten von Maison Chance sind regelmäßige medizinische Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll. Für einige war es sogar eine völlig neue Erfahrung anhand von Sehtest-Tafeln getestet zu werden. Ausgestattet mit Brillen – einer Spende der Organisation First Sight – machten unsere Gäste Distanz-Augentests, insbesondere mit den Jüngeren, und Lesesehtests mit Erwachsenen. Insgesamt testeten sie über 100 Menschen und gaben in etwa 30 Paar Brillen aus. Allerdings konnten sie nicht allen Maison Chance Bewohnern helfen, da einige Augenprobleme wie beispielsweise Astigmatismus haben, für die sie kein ärztliches Rezept herausgeben können.

Alle stimmten zu, dass es viel Spaß gemacht hat. Die Kommunikation sei manchmal etwas schwierig gewesen, gab Tolison zu, und “phone translation seems to get mixed results. Kids were listening to something what was coming out of the phone and started to laugh. We couldn´t do it without help.” Tatsächlich bekamen sie große Unterstützung von Toan, der sie bei ihrer Arbeit begleitete und übersetzte, wenn es nötig war. Andererseits macht Not erfinderisch: Vision Screening stellte sich als “a gateway into learning some Vietnamese words like ‘better’ and ‘worse’ or numbers” heraus, so Matt. Schließlich halfen viele Gesten, sprachliche und kulturelle Barrieren zu überwinden.

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Wie Matt weiterhin bemerkte, würde er gerne in seiner Tätigkeit als Mediziner eine Art kulturelle Sensibilität erlangen, um zu verstehen, was es bedeutet, Medizin mit unterschiedlichen Kulturen zu praktizieren, wie man diese Kulturen respektieren und gleichzeitig Patienten aufklären könne. In eine andere Gemeinschaft einzutauchen, war auch die Motivation von Allison, die lange Reise von den Staaten nach Südostasien zu unternehmen. Noch nie so weit gereist, erklärte sie: “In our school we pretty much get taught Western medicine, and this is how you cure people; but there is not really any lessons about what if someone believes something different than you or maybe wouldn´t take the same steps or approach to solving an illness.”

Während alle Vier eine neue Perspektive gewinnen und unterschiedliche Gesundheitspflege-Ansätze kennenlernen wollten, war es eine einzigartige Erfahrung, die ihnen zeigte sollte, “how similar we are more than how different we are”. Zukünftigen Volunteers gaben die sie den Ratschlag anpassungsfähig und offen für Veränderung zu sein sowie mit so vielen Menschen wie möglich in Kontakt zu treten.

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Zukünftigen Volunteers gaben die sie den Ratschlag, anpassungsfähig und offen für Veränderung zu sein sowie mit so vielen Menschen wie möglich in Kontakt zu treten. Maison Chance und seine Bewohner bedanken sich ganz herzlich für die Unterstützung! Habt vielen Dank!

Text: Nelli